Hiromi Ishii über "Ryum":
Die Konzeption dieser Komposition war ein Stück zu schaffen, wobei Bild und Klang eng verknüpft sind im synästhetischen Sinne und auch auf japanischer Klang- und Kunst-Ästhetik basiert sind. Das Klangmaterial entstammt der japanischen Hofmusik Gagaku und dem Noh-Maskentheater. Die Transformation der Struktur hat den Charakter langsamer und schwebender Bewegung wie Gagaku und Noh, wobei die Sequenzen lang und kontinuierlich sind. Es passieren keine dramatischen Wechsel, Überraschungen oder Unterbrechungen, um die geschaffene Spannung subtiler Wechsel und Transformationen zu bewahren.
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