Shintaro Imai über 'Resonant Quarks':
Dieses elektroakustische Stück wurde 1998 mit einem NeXT-Computer und der ›IRCAM Signal Processing Workstation‹ am Fachbereich ›Sonologie‹ des Kunitachi College of Music (Tokyo) realisiert. Für Kompositionsalgorithmen, Klangsynthese und Abmischung wurde die Software ›Max‹ verwendet. Für den Komponisten war es das erste Experiment in der Entwicklung seiner typischen ›Sound Creatures‹, unter Verwendung mikroskopischer Klangpartikel. Als musikalisches Material dienten in der Hauptsache vier Stimm- und Instrumentalklänge von jeweils nur einer Sekunde Dauer. Durch die Klangverarbeitung vermittels Granularsynthese verändern sie – sprunghaft oder allmählich – ihre Klangfarben und ihre Positionen im Raum, so als wären sie Lebewesen.