Fergal Dowling über 'In the Mean Time':
'In the Mean Time' wurde geschrieben zum Thema 'Limbo'. Was mich in diesem Konzept interessierte war die Idee von Limbo als einem Nicht-Ort, also einem Ort, der weit mehr dadurch definiert ist, was er nicht ist, als was er ist; ein Zwischenort, ein Raum ausserhalb des Raumes. Der englische Ausdruck 'in the mean time' ('in der Zwischenzeit') bezieht sich ebenso auf eine unbestimmte Zeitspanne, definiert von den Ereignissen ausserhalb dieser Zeit, anstatt wie die Zeit selber verbracht wird.
'In the Mean Time' benützt eine sehr langsame Sequenz von gestapelten Sinuswellen, deren grundlegende Frequenzen in diesen doppelbödigen Bereich fallen. Das Resultat ist ein sich langsam entfaltender Verlauf, ohne Rhythmus und aus überlagernden und vermaschten Sinuswellen, deren wahrgenommene Frequenzen sich zu verändern scheinen mit unseren Bewegungen im Raum vor den Lautsprechern.